1. Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea); Männliche Tiere verlassen das Meer nicht, Weibchen kehren zur Eiablage an den Strand ihrer Geburt zurück. Oberhalb der Hochwasserlinie graben die bis zu 140cm langen Tiere mit der Rückenflosse ein Loch in den heißen Sand und legen ihre Eier ab. Jungtiere wandern nach dem Schlupf sofort zum Meer. Sehr stark gefährdet durch die Zerstörung der Brutplätze (z.B. Hotelbau), Bejagung und Absammeln der Eier sowie durch Plastikmüll im Meereslebensraum.


2. Blaufußtölpel (Sula nebouxii); Seltener Gast an der Küste Panamas.  Fischfresser, der meist in kleinen Schwärmen im Küstenbereich jagt.


3. Karatas (Ananasgewächs, Bromeliaceae, Bromelia plumieri); Im tropischen Trockenwald bilden die schwertförmigen Blätter dieser Bodenbromelie undurchdringliche Horste. Im Zentrum des Bromelientrichters erscheinen die vergleichsweise kleinen Blüten. Die medizinale Wirkung der Früchte wird erforscht.


4. Starke Meeresströmung treibt das Wasser mit riesigen Wellen an den Strand. Im Meer existieren regelrechte Strömungsstraßen, die kalte oder warme Wassermassen über tausende von Kilometern transportieren. Viele marine Tierarten wandern innerhalb dieser Strömungen durch die Meere.


5. Bananenfalter (Caligo memnon); Große, weit verbreitete Falter, die gerne an überreifen Früchten saugen. Die ausgeprägte Augenzeichnung lässt das Tier wie eine große Eule erscheinen.


6. Grüner Leguan (Iguana iguana); Trotz ihrer beachtlichen Größe von bis zu 1,80m sehr gute Kletterer. Fruchtfresser, die immer noch stark bejagt werden. Besonders geschätzt werden weibliche Tiere mit Eiern. Zur Zubereitung werden die grob zerhackten Tiere längere Zeit gekocht. Vielerorts selten geworden.


7. Mangrovenreiher (Butorides striatus); Ein kleiner, im Küstenbereich allgegenwärtiger Reiher, der auch noch in kleinen Wasserlöchern und Tümpeln nach Fischen und Kleintieren sucht.


8. Kaiman (Caiman crocodilus); In vielen Gewässern im Tiefland noch zahlreich, besonders die Jungtiere verraten sich nachts durch laute, quietschende Rufe, die bei Gefahr ausgestoßen werden. Auf nächtlichen Exkursionen kann dieses Meldesystem beeindruckende Wirkung entfalten, wenn plötzlich ein 2m langes Muttertier auf den Wanderer zugeschossen kommt. Die Gefahr eines Angriffs ist jedoch extrem gering, wenn man sich sofort zurückzieht. Die kleeblattartigen Blätter gehören zu einem Kleefarn (Marsilea spec.).


9. Pauraque Nachtschwalbe (Nyctidromus albicollis); Die nachtaktiven Insektenjäger sind Meister der Tarnung. Nur unmittelbar, bevor man auf sie tritt, fliegen sie kurz auf und fallen sofort wieder in die Laubstreu zurück.


10. Kahnschnabel (Cochlearius cochlearius); Dämmerungsaktive Reiher, die ausgedehnte Mangroven und Waldgebiete bevorzugen.


11. Kojote (Canis latrans); Überwiegend nordamerikanisch verbreitete Art, die erst in den letzten Jahren Mittelamerika erreichte. Sehr anpassungsfähige und scheue Tiere, die in größeren Trupps leben können. Neben Fleisch (oft Aas) gehören viele Früchte zu ihrem Speiseplan. Beeindruckend ist das nächtliche, sehr melodische Heulkonzert, welches der Gruppenkommunikation dient.


12. (Tillandsia bulbosa); Pflanzen aus der Ananasverwandschaft, die Wasser und Nährstoffe über Saugschuppen auf der Blattoberfläche aufnehmen. Diese Art bildet an der Basis aufgeblähte Blattrosetten mit Hohlräumen, in welche verschiedene Ameisenarten Nester bauen. Möglicherweise können die Pflanzen verrottendes Nestmaterial als zusätzliche Nährstoffquelle erschließen.


13. Weißgesicht (Weißschulter) Kapuzineraffe (Cebus capucinus); Früchte- und Insekten fressende Tiere, die in Familiengruppen mit 5-30 Individuen alle Bereiche des Waldes besiedeln. Regional stark bejagt, weil die Tiere in Plantagen eindringen und Früchte fressen. Gelten als intelligenteste Neuweltaffen, werden als Labortiere und Haustiere gehalten.


14. Weißgesicht (Weißschulter) Kapuzineraffe (Cebus capucinus); Trupps der verschiedenen Affenarten mischen sich unter natürlichen Bedingungen nicht. Gelegentlich begleiten sich die Trupps zweier Arten jedoch in einigem Abstand. Sie warnen sich vor Gefahren, teilen aber auch Nahrungsquellen mit.


15. Schopfkarakara (Polyborus plancus); Greifvogel, der kleine Tiere laufend erbeutet. Oft paarweise oder in kleinen Trupps in offeneren Bereichen wandernd und jagend zu beobachten. Bodenbrüter, der große Nester aus Reisig anlegt.


16. Weißrüssel-Nasenbär (Nasua narica); Überwiegend tagaktive Kleinbären, die in Familienverbänden ohne adulte Männchen leben. Früchte und Kleintiere bilden die Nahrung.


17. Weißrüssel-Nasenbär (Nasua narica); Auch ein Teil des Speiseplans. Eier von Meeresschildkröten werden ausgegraben und in größerer Zahl verzehrt. Gelegentlich finden sich weitere Tierarten, z.B. Geier ein, die Überreste der Nahrung verwerten.


18. Kojote (Canis latrans); Kojoten scharren sich im weichen Boden Erdlöcher aus, in denen sie den Tag verbringen. Ihre Anwesenheit wird oft übersehen, zumal ihre Fährte mit Hundespuren verwechselt werden kann.


19. Kojote (Canis latrans); Jungtiere unternehmen relativ früh kleinere Ausflüge in die Umgebung des Mutterbaus, teilweise spielen sie hier am Tage mit der Mutter oder verdösen den Tag. Bei vorsichtiger Beobachtung verhalten sich die Tiere ausgesprochen friedlich nachdem der Beobachter bemerkt wurde.


20. Kojote (Canis latrans); Dösende Jungtiere in der Laubstreu.


21. Halloweenkrabbe (Gecarcinus ruricola); Landkrabbe, die meeresnahe Wälder besiedelt. Hier graben sie Löcher in den Boden, aus denen sie nachts hervorkommen um Früchte und Aas zu fressen. In Strandnähe sind bei Dunkelheit tausende Tiere unterwegs, die ein beständiges Rascheln und kleine Knackgeräusche erzeugen. Tiere werden auch gegessen.


22. Landkrabbe; Im küstennahen Bereich sind nur wenige Ameisenarten zu finden. Landkrabben übernehmen hier weit gehend die Funktion totes organisches Material zu verwerten. Sie leisten damit einen großen Beitrag zu Gesundheit und Hygiene in diesem Überganslebensraum zwischen Land und Meer.


23. Spitzkrokodil (Crocodylus acutus); Ausgewachsene Exemplare des Spitzkrokodils sind in Mittelamerika nur noch in wenigen Schutzgebieten zu finden. Große Tiere können für Vieh gefährlich sein und werden meist abgeschossen. Lauerjäger, die ihre Beute ins Wasser ziehen, ertränken und durch seitliche Schläge mit dem Kopf zerreißen. Dramatische Berichte über Todesfälle durch Spitzkrokodile werden gerne von Touristenführern verbreitet. Selbst 3-4m lange Tiere tauchen jedoch vor dem Menschen weg, anstatt anzugreifen.


24. Spitzkrokodil (Crocodylus acutus); Die Tiere können küstennahe Inseln besiedeln. Sie folgen Meeresschildkröten während der Eiablagezeit. Verletzte Schildkröten und Jungtiere gehören zur typischen Beute des Spitzkrokodils.


25. Spitzkrokodil (Crocodylus acutus); Krokodile machen einen ruhigen und behäbigen Eindruck, sie können aber beim Zugriff auf Beute durch Schwanzschläge in voller Körperlänge aus dem Wasser schnellen.


26. Mangrove bei La Barqueta, Panama;


27. Mangrove bei La Barqueta, Panama; In der Trockenzeit werfen einige Bäume ihr Laub ab.


28. Mangrove bei La Barqueta, Panama; Bei Ebbe bleiben große Kanäle zurück, die den Mangrovenwald entwässern.


29. Mangrovenbäume wachsen auf Stelzwurzeln immer weiter in das Meer hinaus.


30. Mangrove; Zwischen den Wurzeln der Mangrovenbäume lagert sich Schlick ab. Schließlich können auch andere salztolerante Baumarten die Fläche besiedeln. Regenfälle spülen das Salz aus, neue Inseln und Landflächen entstehen. Durch Unwetter und Fluten können aber auch weite Küstenbereiche vom Meer zurück gewonnen werden.


31. Mangrovenwurzeln; Die schnell wachsenden Wurzeln verschließen alle Durchgänge. Intakte Mangrovenwälder sind weit gehend unzugänglich.


32. Kinderstube des Meeres; Im dichten Wurzelgeflecht finden junge Fische und Krebse Schutz vor Feinden. Die Wurzeln bremsen die Gewalt des Wassers bei Sturm. Als lebender Küstenschutz befestigen sie den Boden.



33. Jungtier der Lederschildkröte (Dermochelys coriacea); Aus dem handtellergroßen Zwerg wächst ein 700kg und 2,5m langes Tier heran. Die Hochseebewohner wandern mit den Meeresströmungen um die Welt. Sie sind auf Quallenjagd spezialisiert und leiden besonders unter der Meeresverschmutzung mit Plastikabfällen. Viele Tiere verenden nach dem Verschlucken von Plastiktüten qualvoll. Zudem werden Lederschildkröten Opfer der Fischerei. Die Tiere verfangen sich in kilometerlangen Netzen und ertrinken.


34. Mangrovenwurzeln bei Ebbe; Viele Kilometer von der Küstenlinie entfernt fließt Meerwasser bei Flut langsam durch die Kanäle des Mangrovenwaldes.


35. Rabengeier (Coragyps atratus); Die allgegenwärtigen Aasfresser sammeln sich an Fraßplätzen oft in großer Zahl. Den kahlen Kopf können sie tief in einen Kadaver stecken, ohne ein Federkleid zu verschmutzen.


36. Rabengeier (Coragyps atratus); Warten gehört zum Geschäft. Aufmerksam werden in der Luft kreisende Geier beobachtet. Setzen diese zur Landung an, folgen bald die Artgenossen um vom entdeckten Aas mit zu fressen.


37. Nacktkehlreiher oder Mexikanischer Tigerreiher (Tigrisoma mexicanum); Ein typischer Mangrovenbewohner, der im Schatten der Bäume schwer zu entdecken ist.


38. Schwarzer Leguan (Ctenosaura similis); Schwarze Leguane leben in den Hohlräumen der Mangrovenwurzeln. Neben vegetarischer Kost aus Blättern und Früchten, werden auch Krabben gefressen. Die Art bevorzugt sehr heiße Lebensräume.


39. Nicaraguagrackel (Quiscalus nicaraguensis); Gesellige Vögel, die Insekten und Früchte fressen. Im Küstenbereich und auf vorgelagerten Inseln in Bocas del Toro, Panama.


40. Königsseeschwalbe (Sterna maxima); Die Vögel gehören zu den Langstreckenziehern. Nordamerikanische Tiere wandern nach der Brutzeit bis nach Chile. Dabei folgen sie stets der Küstenlinie.




41. Königsseeschwalben (Sterna maxima); Jungtiere weisen ein bräunliches Gefieder auf. Bereits im kommenden Lebensjahr wird auch das Jungtier weißes Gefieder tragen.


42. Amerikanischer Stelzenläufer (Himantopus mexicanus); Anmutige Vögel, mit geräuschvoller Balz. Eier werden in Nestmulden am Boden abgelegt, Jungvögel verlassen das Nest  kurz nach dem Schlupf und verbergen sich in der Vegetation. Neben den Amerikanischen Stelzenläufern stehen zwei Große Gelbschenkel (Tringa melanoleuca). Diese sind außerhalb der Brutzeit typische Begleiter der Stelzenläufer. Die Vögel brüten in Alaska und Kanada.


43. Waldstorch (Mycteria americana); Brütet in lockeren Kolonien, zum Teil mit anderen Vogelarten zusammen auf Bäumen. Der Brutbeginn richtet sich nach dem Wasserstand der Gewässer. Bei Niedrigwasser werden Fische und Frösche leichter erreichbar.


44. Strandkrabbe; Bei Ebbe suchen Krabben die trocken gefallenen Flächen nach organischem Material ab. Damit tragen sie zur Sauberkeit der Gezeitenzone bei. Viele Arten graben sich Löcher in den Sand, die als Rückzugsort bei drohender Gefahr dienen.


45. Karibikküste; Nur noch in ganz wenigen Schutzgebieten reicht unberührter Regenwald bis ans Meer. Geht man langsam und leise durch den Wald fühlt man sich wie im Zoo. Überall sind farbenprächtige Vogelarten, riesige Libellen, Schmetterlinge, Käfer und Heuschrecken zu sehen. In Tümpeln wimmelt es von Fröschen, Schildkröten und Fischen. Nur wenn man aus dem windstillen Inneren des Waldes heraus tritt an den Strand lassen die Mücken von einem ab.


46. Bergstrandläufer (Calidris mauri); Einer der häufigsten Wintergäste an tropischen Stränden.  Die Vögel brüten in  Sibirien und Alaska.


47. Gelbstirn Blatthühnchen (Jacana spinosa), Jungvogel; Jungtiere weisen eine komplett andere Färbung auf als die Alttiere (Abb.65). Zahlreich auf der Schwimmblattvegetation.


48. Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea) und Rabengeier (Coragyps atratus); Die Laichzeit mit Landgang zur Eiablage gehört zu den gefährlichsten Lebensabschnitten der Meeresschildkröten. Viele Tiere werden in küstennahen Gewässern von der Brandung gegen Felsen geschlagen, von Haien angegriffen oder fallen Fischern zum Opfer. Um den Kadaver zu öffnen werden Augen und Körperöffnungen von den Geiern aufgepickt. Innerhalb weniger Stunden ist das tote Tier vollständig verschwunden.


49. Pazifischer Trockenwald; Trockenwaldgebiete sind leicht zu besiedeln, weil kaum Rodungsarbeiten anfallen. Die kargen, aber artenreichen Flächen beherbergen sehr viele Spezialisten, die durch Landnutzung und Abbrennen von Weideflächen vernichtet werden.


50. Pazifischer Trockenwald; Nur in der kurzen Regenzeit ergrünt die Landschaft. Dornen, Stacheln, derbe und bittere Blätter schützen die Vegetation vor Fressfeinden. Viele Pflanzen überdauern als Knollen oder in verdickten Rhizomen die lange Trockenzeit.


51. Pazifischer Trockenwald; Extreme Trockenheit an der Küste des größten Meeres der Welt. Fast 11 Monate lang fällt kein Tropfen Regen.


52. Pazifischer Trockenwald; Die meisten Gehölze werfen ihr Laub ab, um die Verdunstung zu verringern. Sengende Sonne und heißer Wind unterziehen die Natur einer harten Prüfung.


53. Atlantikküste; Auf der anderen Seite Panamas, an der Atlantikküste lassen reichliche Niederschläge die Vegetation das ganze Jahr über gedeihen.


54. Kuhreiher (Bubulcus ibis) und ein junger Krabbenreiher (Nyctanassa violacea); Kuhreiher gelangten erst um 1930 nach Amerika. Sie breiteten sich schnell aus und sind überall zahlreich zu finden.


55. Seevogelkolonie im Trockenwald; Über dem Wald kreisen Fregattvögel (Fregata magnificens).


56. Blaufußtölpel (Sula nebouxii); Nur gelegentlich auch in Panama zu beobachten.


57. Grünfischer Weibchen (Chloroceryle americana); Eine kleine Eisvogelart, die oft paarweise anzutreffen ist. Die Tiere fangen kleine Fische und aquatische Insekten. Gräbt Brutröhren in Steilwände am Gewässerufer.


58. (Brassavola nodosa); Diese Orchidee ist direkt an der Küste häufig an Kokospalmen zu finden. Die Wurzeln sind wenig empfindlich gegen salzhaltige Gischt.


59. Silberreiher (Casmerodius albus); Meist sind nur einige wenige Silberreiher an einem Gewässerabschnitt zu beobachten. Die Einzelgänger tolerieren wärend des Fischfangs keine Artgenossen in ihrer Umgebung.


60. Zwerg Sultanshuhn (Porphyrula martinica); Wandern auf Nahrungssuche auf der Schwimmblattvegetation umher. Neben Blättern und Früchten werden auch Insekten, Amphibien und Jungvögel gefressen.



61. Gelbkopf Karakara (Milvago chimachima); Offenlandart, die erst nach der Zerstörung des Regenwaldes einwanderte. Weiter in Ausbreitung begriffen. Häufig entlang von Strassen, sammelt überfahrene Tiere ab.


62. Mantel Brüllaffe (Alouatta palliata); Die Familienverbände wandern langsam
durch die Baumkronen. Häufig legen sie stundenlange Fress- und Schlafpausen ein. Neben Blättern, Blüten und Früchten werden auch Insekten und Kleintiere gefressen.


63. Mantel Brüllaffe (Alouatta palliata) Mutter mit Jungtier; Jungtiere haben sehr engen Kontakt zur Mutter. Später übernehmen aber auch andere Tiere des Trupps die Aufsicht und Pflege.


64. Mantel Brüllaffe (Alouatta palliata); Auch bei der Nahrungsaufnahme ist das Jungtier immer mit dabei. So lernt es die Nahrungsgrundlagen und ihre Standorte kennen.


65. Gelbstirn Blatthühnchen (Jacana spinosa) Adultes Tier; Meist sind mehrere Individuen zusammen auf der Schwimmblattvegetation zu beobachten. Bei Beunruhigung und zur Abgrenzung gegen Artgenossen winken die Vögel mit den leuchten gelben Flügelunterseiten.


66. Blaureiher (Egretta caerulea); Jungvögel sind fast rein weiß, erst nach dem ersten Lebensjahr entwickeln die Tiere das blaugraue Gefieder. Mittelgroße Reiher, die meist einzeln beobachtet werden.


67. Hellroter Ara (Ara macao); Diese Art war in Panama bereits weit gehend ausgestorben. Die intensiven Zuchtbemühungen eines Rinderzüchters in der Provinz Chiriquí haben einen kleinen, frei lebenden Bestand von ca. 25 Tieren geschaffen. Zukunft noch ungewiss. Die Tiere besiedeln große zusammenhängende Waldgebiete. Durch Jagd und Handel extrem gefährdet.


68. Hellroter Ara (Ara macao); Die Tiere leben in Trupps mit fester Paarbindung. Spektakulär ist es, einen einfliegenden Schwarm zu beobachten, der sich mit Ohren betäubendem Krächzen nieder lässt. Sehr gute Kletterer, die sich mit dem Schnabel zusätzlichen Halt suchen. Können selbst härteste Nüsse knacken.


69. Kokospalmenhain (Cocos nucifera); Kein Platz zum verweilen. Herab fallende Kokosnüsse können schwerste und sogar tödliche Kopfverletzungen verursachen.



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