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In einem Bild steckt oft mehr Information als man denkt.

Wie können Bäume brennen ohne zu verbrennen?

Zu den wunderlichsten Besonderheiten des Bergregenwaldes gehören Bäume, deren Stämme selbst bei strömendem Regen mit einem Feuerzeug sofort entzündet werden können. Doch auch wenn das Feuer bereits einige Minuten brennt, stellt man fest, dass das Holz völlig unbeschadet bleibt. Nur eine aus dem Holz austretende Flüssigkeit verbrennt. Die Bäume gehören zur Gattung Protium, in ihrem Stamm haben sie flüssige Harze eingelagert. Kommt es zu einer Verletzung des Stammes, z.B. weil ein Schädling versucht sich in das Holz einzubohren, dann fließt das stark nach Kerosin riechende Harz über den Eindringling und vertreibt ihn. Gleichzeitig wird die Wunde am Stamm desinfiziert. Weder Pilze noch tierische Schädlinge können den Stamm angreifen.
 

Welche Katze jagt in den Baumkronen?

Die meisten Raubkatzen Mittelamerikas jagen am Boden. Eine Art hat sich jedoch auf die Jagd in den Baumkronen spezialisiert, der Margay, eine gefleckte Katze, die nur wenig größer als eine Hauskatze wird. Die Tiere können Baumstämme mit dem Kopf voran erklettern, aber auch herabsteigen. Dabei helfen ihnen die vergleichsweise großen Tatzen, die soweit nach hinten gedreht werden können, dass sie beim Abstieg selbst an senkrechten Stämmen sicheren Halt gewährleisten. Den Tag verschlafen die Katzen in großer Höhe, versteckt im Gewirr von Baumkronen und Lianen.
 



Warum sind giftige Tiere oft bunt?

Wer nicht von einem größeren Tier gefressen werden möchte, sollte normalerweise möglichst unsichtbar sein. Die Körper vieler Tiere weisen daher die Farben ihrer Umgebung auf. Wer sich seiner Haut erwehren kann, signalisiert dies mit leuchtenden Farben. Damit erregt er zwar die Aufmerksamkeit von Fressfeinden, diese können ihn aber auch viel leichter als ungenießbar identifizieren. Wenn sie sich jemals zuvor an einem leuchtend bunten Happen den Magen verdorben haben, werden sie keinen zweiten Versuch unternehmen ein solches Tier zu fressen.

 




Fressen Vogelspinnen Vögel?

Vogelspinnen bauen keine großen Radnetze in denen sich Vögel verfangen könnten. Sie leben überwiegend in unterirdischen, mit Spinnenseide ausgekleideten Röhren. Hier lauern sie auf Beutetiere (überwiegend Insekten). Vogelspinnen erschöpfen sich bei körperlicher Belastung sehr schnell, einen Kampf oder auch nur eine schnelle Jagd nach einem Vogel können sie nicht leisten. Es kommt jedoch vor, dass Vogelspinnen tatsächlich Vögel töten. Wissenschaftler, die im tropischen Regenwald Vögel mit Netzen fangen um die Tiere zu beringen, beobachten gelegentlich wie im Netz verfangene und am Boden hängende Vögel von umherlaufenden Vogelspinnen überwältigt werden.

Unter natürlichen Bedingungen können die großen Spinnen höchstens Jungvögel im Nest erbeuten, dazu gibt es aber keine echten Freilandbeobachtungen.



 




Wieso töten manche Giftpflanzen erst nach Jahren?

Einige Pflanzen stehen auf dem Speiseplan der indigenen Bevölkerung Amazoniens, obwohl sie giftige Inhaltsstoffe enthalten. Besonders bekannt sind süß schmeckende Früchte einiger Pflanzen aus der Familie der Hundgiftgewächse. Sie enthalten Alkaloide, die vom Stoffwechsel nicht abgebaut werden und sich unter anderem im Laufe der Zeit in der Leber ansammeln. Hier führen sie dann nach vielen Jahren zur Bildung bösartiger Lebertumoren. Tatsächlich ist Leberkrebs bei einigen Volksgruppen eine der häufigsten Todesursachen, die meist ab dem 30 Lebensjahr auftritt.

Durch die lange Zeitverzögerung zwischen Aufnahme der giftigen Nahrung und dem Ausbrechen der Krankheit ist es sehr schwer einen ursächlichen Zusammenhang zu erkennen. Das gilt übrigens auch für andere Giftwirkungen, z.B beim Tabakrauchen.



Wieviel Kohlendioxid bindet 1 ha Wald?

Was sind Lianen?

 

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Warum gibt es im Regenwald mehr Arten als in anderen Wäldern?

Ganzjährig warmes Klima mit regelmäßigen Niederschlägen ermöglicht kontinuierliches Pflanzenwachstum und gleich bleibendes Nahrungsangebot. Weder winterliche Kälte noch extreme Trockenheit erzwingen Ruhephasen oder besondere physiologische Eigenschaften von Tieren und Pflanzen.

Unter diesen Bedingungen können mehr Arten einen Lebensraum teilen und erfolgreich darin überleben. Insbesondere bei Insekten und Pflanzen erhöht sich auch die Anzahl von Generationen, die innerhalb eines Zeitraumes aufeinander folgen. Die Entstehung neuer Arten wird dadurch beschleunigt. Klimaschwankungen sowie  die zeitweise räumliche Isolation von Individuen einer Art führen ebenfalls zu Artbildungen.

Die steigende Artenzahl erzeugt aber auch Rückkoppelungen. Je mehr Pflanzen es z.B. gibt, desto mehr verschiedene Tierarten, die sich auf diese Pflanzen spezialisieren, kann es geben. Schätzungen gehen davon aus, das bis zu 30 Millionen Arten im Regenwald leben. Mehrheitlich sind dies Insekten und viele davon nehmen hochspezialisierte Funktionen war und tragen damit zum natürlichen Gleichgewicht des Regenwaldes bei.


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