Chancen nutzen

Wo noch Totenkopfaffen leben, müssen Flächen gesichert werden. Durch die Aufforstung mit heimischen Bäumen entstehen neue Rückzugsgebiete, in denen die Tiere auf natürliche Weise Nahrung finden und in denen sie geschützt vor Nachstellung Junge aufziehen können.

Die Brücken zwischen einzelnen Rückzugsgebieten sind die Galeriewälder. Wie ein Blutgefäßsystem lebenswichtige Organe des Körpers vernetzt, erfolgen Wanderung und Austausch der Affengruppen zwischen den Rückzugsgebieten über die schmalen Baumreihen entlang der Flüsse.

Entlang der Galeriewälder soll ein Netzwerk geschaffen werden, das an vielen verschiedenen Orten Rückzugsgebiete für die Affen bereitstellt. Eine so weit reichende Verbindung zwischen den verstreuten Affentrupps könnte ein einzelnes großes Schutzgebiet nicht herstellen. Das dezentral organisierte Netzwerk erhöht die Anzahl der Affengruppen, die von dem Projekt profitieren können und steigert so die Überlebenschancen der in ihm lebenden Tiere.

Das Netzwerk aus miteinander verbundenen Waldgebieten fügt sich in die landwirtschaftlich genutzten Flächen ein. Die Bewirtschaftung wird nicht beeinträchtigt, was die Akzeptanz des Projektes erhöht.





Die Galeriewälder zeichnen sich auf dem Luftbild als dunkle Linien ab. Am Boden sind sie als grünes Band entlang der Flussufer erkennbar.

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Geschäftsführung Dr. Linderhaus
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Konto 31 32 776
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